KRITIS – Physischer Schutz kritischer Infrastrukturen - Consel Group AG

KRITIS – Physischer Schutz kritischer Infrastrukturen

Perimeterschutz für höchste Sicherheitanforderungen

Was versteht man unter dem physischen Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) – und was bedeutet das konkret für Ihr Objekt? Wir zeigen Ihnen, wie ein durchdachter Perimeterschutz Risiken minimiert und Abläufe absichert.

Unser Angebot richtet sich an Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS), die den physischen Schutz von Aussenbereichen, Zufahrten und Zugängen verbessern oder bestehende Sicherheitskonzepte in die Praxis umsetzen lassen möchten.

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KRITIS - Schutz kritischer Infrastruktur

KRITIS verstehen

Der Schutz kritischer Infrastrukturen ist in den letzten Jahren deutlich in den Fokus gerückt. Anlagen der Energieversorgung, Wasserwerke, Verkehrsknoten, Rechenzentren oder Krankenhäuser müssen dauerhaft funktionieren – Ausfälle, Sabotage oder Blockaden hätten unmittelbare Folgen für Wirtschaft und Bevölkerung.

Viele Betreiber haben bereits interne Vorgaben, Audits und erste Sicherheitsmassnahmen umgesetzt. Häufig bleibt jedoch eine entscheidende Frage offen: Wie zuverlässig ist der physische Schutz rund um das Gelände, die Zufahrten und die sensiblen Bereiche – und entspricht er den aktuellen gesetzlichen Anforderungen?

Genau hier setzen wir an. Wir planen und realisieren Hochsicherheitslösungen, die speziell auf die Anforderungen von KRITIS-Betreibern zugeschnitten sind.

 zum KRITIS Gesetz

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Heinrich Boller Consel Group Ag

Heinrich Boller

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Unser Fokus: Physischer Schutz kritischer Infrastrukturen

Im Umfeld kritischer Infrastrukturen übernehmen wir den Part des physischen Schutzes. Unser Ziel ist, Zugänge und Aussenbereiche so zu sichern, dass Angriffe verlangsamt oder verhindert werden und Sicherheitskräfte reagieren können.

Dazu gehören unter anderem:

  • Hochsicherheitspoller zur Absicherung von Zufahrten und sensiblen Frontbereichen

  • Hochsicherheitstore für Hauptzufahrten und Betriebszufahrten

  • Hochsicherheitsschranken zur geregelten Fahrzeugsteuerung

  • Hochsicherheitszäune zur robusten Einfriedung des Areals

  • Roadblocker für Zufahrten – alleinstehend oder als Schleusenfunktion
  • Drehkreuze und Personenschleusen für klar geregelten Personenfluss

Wir betrachten jeden Standort individuell – entweder auf Basis eines bestehenden Sicherheitskonzepts oder gemeinsam mit Ihnen neu ausgestaltet. Lage, Umgebung, Geländezuschnitt und bestehende Bebauung bestimmen, welche Kombination der Lösungen sinnvoll ist. Am Ende stehen passgenaue Massnahmen, die den Schutz kritischer Infrastrukturen erhöhen, ohne den täglichen Betrieb unnötig zu behindern.

Physischer Schutz kritischer Infrastruktur KRITIS

Schutz von KRITIS in der Praxis

Schutz kritischer Infrastruktur (KRITIS) mit fixen und demontierbaren Hochsicherheitspollern

Symbolbild (Vertraulichkeit)

Umspannwerk eines Energieversorgers

Ein regionaler Energieversorger betreibt ein Umspannwerk am Stadtrand. Spaziergänger nutzten die Zufahrtsstrasse, es gab wiederholt unbefugtes Betreten des Geländes. Zusätzlich bestand die Sorge, dass Fahrzeuge als Rammbock eingesetzt werden könnten.

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Schutz kritischer Infrastruktur KRITIS mit Hochsicherheitsschranke

Symbolbild (Vertraulichkeit)

Justizvollzugsanstalt (JVA)

Bei einer Justizvollzugsanstalt stand die sichere Steuerung der Fahrzeugzufahrt im Fokus. Ziel war es, unkontrollierte Einfahrten zu verhindern und gleichzeitig Liefer- und Einsatzverkehr reibungslos abzuwickeln.

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Schutz kritischer Infrastrukturen KRITIS mit Pollern und Drehkreuzen

Symbolbild (Vertraulichkeit)

Rechenzentrum mit Fokus auf Perimeterschutz

Für ein neu errichtetes Data Center lag bereits ein umfassendes Sicherheitskonzept für den Aussenbereich vor. Unsere Aufgabe war es, die darin vorgesehenen Massnahmen für den physischen Perimeterschutz praxisgerecht umzusetzen.

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Wie die Zusammenarbeit mit KRITIS-Betreibern abläuft

Am Anfang steht ein Gespräch, in dem Sie uns Ihre Anlage, Ihre Aufgaben und eventuelle Vorgaben erläutern. Oft folgt eine Begehung vor Ort, bei der wir Gelände, Zufahrten, bestehende Zäune, Tore, Schranken und Personenzugänge im Detail aufnehmen.

Strukturiertes Vorgehen beim Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS)

Auf dieser Grundlage setzen wir vorhandene Sicherheits- oder KRITIS-Konzepte fachgerecht um oder konkretisieren – wo dies noch nötig ist – gemeinsam mit Ihnen die Planung für den Schutz Ihrer kritischen Infrastruktur. Dabei legen wir besonderen Wert auf klare Prioritäten: Welche Bereiche müssen zuerst gesichert werden? Was lässt sich technisch sinnvoll einbinden oder nachrüsten? Und wie bleiben Betriebsabläufe, Lieferverkehr und Besucherströme trotz höherem Schutzniveau handhabbar?

Darauf aufbauend erhalten Sie ein Angebot mit klar beschriebenen Perimeterschutzlösungen und Leistungen. Nach der Beauftragung übernehmen wir Koordination, Lieferung und Montage und begleiten Ihre Anlage auf Wunsch im laufenden Betrieb mit Wartung, Anpassungen und Erweiterungen.

Physischer Perimeterschutz
KRITIS - Schutz kritischer Infrastruktu mit Tor

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Gemeinsam entwickeln wir ein Perimeterschutzkonzept, das zu Ihrer Anlage, Ihrem Risikoprofil und Ihrem Budget passt – oder setzen bereits vorhandene Sicherheitskonzepte fachgerecht für Sie um.

Produkte

Passende Produkte für den Schutz kritischer Infrastrukturen

FAQ

Die häufigsten Fragen zum Schutz von KRITIS

Was sind kritische Infrastrukturen (KRITIS)?

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Einrichtungen und Unternehmen, deren Dienstleistungen für unsere Gesellschaft unverzichtbar sind – zum Beispiel in den Bereichen Energie, Wasser, Verkehr, Gesundheit oder Informationstechnik. Fällt eine solche Infrastruktur aus oder wird gezielt angegriffen, kann dies die Versorgung der Bevölkerung, die öffentliche Sicherheit oder die Wirtschaft massiv beeinträchtigen.

Wie ist KRITIS gesetzlich geregelt (BSIG, BSI-KritisV, KRITIS-Dachgesetz)?

In Deutschland werden kritische Infrastrukturen vor allem über das BSI-Gesetz (BSIG) und die BSI-Kritisverordnung geregelt. Dort ist festgelegt, welche Anlagen als KRITIS gelten und dass Betreiber technische und organisatorische Sicherheitsmassnahmen auf einem aktuellen Niveau umsetzen und schwerwiegende Störungen melden müssen.

Durch das NIS2-Umsetzungsgesetz wurden diese Vorgaben zum 6. Dezember 2025 deutlich erweitert. Mit dem geplanten KRITIS-Dachgesetz kommt zusätzlich ein stärkerer Fokus auf die Widerstandsfähigkeit der Anlagen selbst hinzu – also darauf, wie gut sie Störungen und Angriffe verkraften. Dazu gehört auch die Frage, wie Gebäude, Aussenbereiche, Zufahrten und Zugänge physisch geschützt werden.

Zum KRITIS-Gesetz

Welche Pflichten haben KRITIS-Betreiber beim Schutz ihrer Anlagen?

KRITIS-Betreiber müssen ihre Anlagen so absichern, dass Ausfälle und Störungen möglichst vermieden werden oder sich in ihren Folgen begrenzen lassen. Dazu gehören klare interne Regeln und Verantwortlichkeiten, technische Sicherheitslösungen und – je nach Einstufung – auch Anforderungen an den Schutz von Aussenbereichen, Zufahrten und Zugängen.

Mit den Anpassungen durch NIS2 und dem geplanten KRITIS-Dachgesetz rücken Themen wie Widerstandsfähigkeit, Meldepflichten und physischer Schutz stärker in den Vordergrund. Welche Pflichten im Einzelfall gelten, hängt von Branche, Grösse und Rolle des Betreibers ab – die Richtung ist aber klar: Der physische Schutz wird zunehmend zu einem festen Bestandteil der gesamten Sicherheitsanforderungen.

Warum reicht organisatorische Sicherheit ohne physischen Schutz nicht aus?

Interne Regeln, Zugangskonzepte und IT-Sicherheit sind wichtig, reichen aber allein aber nicht aus. Ohne Perimeterschutz – also die Absicherung von Aussenbereichen, Zufahrten und Zugängen – bleibt der Zugang zu kritischen Bereichen vergleichsweise einfach. Erst das Zusammenspiel von organisatorischen und physischen Schutzmassnahmen sorgt für einen wirksamen Schutz kritischer Infrastrukturen.

Arbeiten Sie mit bestehenden Sicherheitskonzepten oder erstellen Sie eigene KRITIS-Konzepte?

Beides ist möglich: Auf Wunsch setzen wir bestehende Sicherheits- oder KRITIS-Konzepte direkt in die Praxis um. Liegt noch kein detailliertes Konzept vor, planen wir den physischen Perimeterschutz gemeinsam mit den Verantwortlichen oder binden spezialisierte Experten ein. Entscheidend ist, dass die gewählten Massnahmen zum Standort, zum Risikoprofil und zu den betrieblichen Abläufen passen.

Wie beeinflussen physische Schutzmassnahmen den Alltag im Betrieb?

Gut geplante physische Schutzmassnahmen sollen den Betrieb nicht blockieren, sondern strukturieren. Klar definierte Zufahrten, geregelte Zugänge und ein verständlich aufgebauter Perimeter sorgen dafür, dass Mitarbeitende, Lieferanten und Besucher wissen, wo sie sich bewegen dürfen. Ziel ist ein Schutzniveau, das im Alltag praktikabel bleibt und von allen Beteiligten akzeptiert wird – bei gleichzeitig höherer Sicherheit für kritische Infrastrukturen.

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